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Die Lokomotiven der Baureihe 41 waren Einheits-Güterzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn.
Im Januar 1937 wurden die beiden Baumusterlokomotiven 41 001 und
41 002 an die DRG abgeliefert und durch diese nachfolgend intensiv
erprobt und abgenommen. Schon die Baumusterlokomotiven konnten durch
ihre Leistung und Laufruhe sowie durch das außergewöhnliche
Beschleunigungs- vermögen überzeugen. Der Einsatz der beiden Baumusterlokomotiven im Bw Schneidemühl (heute Piła in Polen) vor schnellfahrenden Viehzügen nach Berlin bescherte der Baureihe den Spitznamen Ochsenlok
Bei der Entwicklung der BR 41 zeigte das Prinzip der Einheitslokomotiven
die finanziellen Vorteile der Vereinheitlichung. So lagen die
Konstruktionskosten der Maschine, durch Verwendung von Baugruppen der
zeitgleich entwickelten Baureihen 03, 06 und 45 unter 10.000 Reichsmark. Ab Oktober 1938 wurden die ersten Serienlokomotiven der Baureihe 41 in Auftrag gegeben. An der Fertigung der
Lokomotive waren alle namhaften deutschen Lokomotivhersteller, wie BMAG, Borsig, MF Esslingen, Henschel, Arnold Jung Lokomotivfabrik, Krauss-Maffei, Krupp, Orenstein & Koppel und Schichau beteiligt.
Durch den Ausbruch des II. Weltkrieges wurden nich alle bestellten Mschinen geliefert. Am 2. Juni 1941 wurde
von der MF Esslingen mit 41 352 die letzte Lokomotive dieser Baureihe geliefert, insgesamt 366 Stück.
Die Deutsche Bundesbahn ließ einige Maschinen auf Ölfeuerung umbauen und bezeichnete diese zur Unterscheidung als Baureihe 042, wobei diese Maschien ihre Ordnungsnummer behielten.
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