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Die Baureihe 52 ist
eine Weiterentwicklung der Baureihe 50, wobei bei der Entwicklung auf
Grund des 2. Weltkrieges Wert auf Einfachheit gelegt wurde. Diese
Baureihe wurde in allen großen Lokfabriken gefertigt, auch in
besetzten Gebieten (z.B. bei Skoda Plzen). Erst nach 1945 wurden
teilweise die Maschinen aufgerüstet, wie zum Beispiel mit
Windleitblechen. Insgesamt sollen 6.736 Loks gebaut worden sein.
Obwohl als Kriegslok
nur für kurze Zeit bestimmt, waren diese Lokomotiven dann nach einem
umfangreichen Rekonstruktionsprogramm bei der DR und DB lange Jahre
das Rückrat vor allem im Güterzugdienst.
Die bei der Deutschen
Reichsbahn in der DDR rekontruierten Lokomotiven erhielten die
Bezeichnung 52.80. Wegen Mangel an „guter“ Kohgle wurden einige
Maschinen auf Kohlenstaubfeuerung umgebaut und als Baureihe 52.90
bezeichnet.
Bei Einführung der
EDV der Deutschen Bundesbahn 1968 waren alle Lokomotiven der Baureihe
52 ausgemustert. Bei der DB wurde die Baureihe 052 mit Lokomotiven
der Baureihe 50 2xxx neu belegt. Der Grund lag dain, dass bei
EDV-Nummern die baureihe und die Ordnungsziffer dreistellig sein
mussten. Aus einer 50 2xxx wurde somit eine 052 xxx-x
Die Dampflok der
Deutschen Reichsbahn (DDR) 52 8134-0 schaffte es 1994 sogar noch zur
DBAG und wurde hier als 052 134-4 bezeichnet. Diese ist nicht mit der
Bundesbahn-Baureihe 052 zu verwechseln.
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