|
Der Fachausschuss der Deutschen
Bundesbahn beschloss 1950 die Entwicklung und Beschaffung von
Einheitlokomotiven mit standardisierten Bauteilen, die beiden
Grundtypen Personenzug- / Mehr-zwecklokomotive und Güterzuglokomotive.
Schon kurze Zeit später zeigte sich, dass das Typen-programm mehrere
Varianten benötigte:
|
Baureihe E 10
|
als
Schnellzuglokomotive
|
|
Baureihe E 40
|
als
Güterzuglokomotive
|
|
Baureihe E 41
|
als Nahverkehrslokomotive
|
|
Baureihe E 50
|
als schwere 6-achsige
Güterzuglokomotive
|
Die Baureihe E 40 (ab 1968: BR 140)
ist technisch gesehen eine E 10 ohne elektrische Bremse und
geänderter Getriebeübersetzung. Ab 1959 wurden 31 Lokomotiven aus
der laufenden Beschaffung für den Einsatz auf den Steilstrecken der Deutschen Bundesbahn mit
einer Gleichstrom-Widerstandsbremse ausgerüstet und als E 40.11 (ab
1968: BR 139) bezeichnet. Dabei wurde der Ordnungziffer der E 40 eine
1 vorangestellt, so dass die Ordnungsziffer vierstellig war bei
Beibehaltung der fortlaufenden Nummerierung.
Ab 1969 wurde die
Höchstgeschwindikeit auf 110 km/h heraufgesetzt die Baureihen 140
und 139 auch im Personen-nahverkehr einsetzen zu können. Die letzte
Lieferserie der Baureihe 140 erhielten auch Wendezugsteuerung und
eine Ausrüstung für Doppeltraktion.
Um die schweren Erztransportwagen
Bauart Faals 150 zu ziehen wurden sogar einigen Lokomotiven
Mittelpufferkupplung der Bauart Unicupler
(AK69e) eingebaut.
Mit Beschaffung neuer Lokomotiven
(Siemens, Bombardier) ist der Einsatz weiter rückläufig.
|