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Die
Deutsche Reichsbahn benötigte für die Fortführung der
Elektrifizierung in der DDR ab 1955 weitere Lokomotiven, da die
Vorkriegsbaureihen E 04, E 44 und E 94 (insgesamt nur 50 Maschinen)
nicht ausreichten. Das LEW „Hans Beimler“ Hennigsdorf lieferte
1961 mit E 11 001 und 002 die ersten beiden Lokomotiven des
Lokomotivbauprogramms E 11 / E 42 der Deutschen Reichsbahn in der
DDR. 1963 folgten dann die Baumuster der langsameren E 42 001 und
002. Beide Baureihen überzeugten im Einsatz bei der DR, so dass
mehrere Lokomotiven im Wechsel (E 11 / E 42) beschafft wurden.
Insgesamt wurden von der E 42 / BR 242 von 1963 bis 1976 vom LEW
Hennigsdorf 292 Lokomotiven geliefert.
Von
1985 bis 1991 wurden 22 Lokomotiven der nicht mehr benötigten
Baureihe 211 (bzw. Baureihe 109 der DBAG) durch Wechsel der
Drehgestelle in die Baureihe 242.3 (bzw. Baureihe 142.3 der DBAG)
umgebaut.
18
Lokomotiven wurden ab 1993/1994 in die Schweiz an die Lokoop, einer
Allianz zwischen der Mittelthurgaubahn (MThB), Südostbahn (SOB) und
dem Reisebüro Mittelthurgau (RMT), verkauft. Nach Anpassungen an die
schweizer verhältnisse wurden sie zunächst als Ae 476, später als
Ae 477 bezeichnet.
Nach
Liquiditätsprobleme wurde die Allianz (und zum Teil deren Partner)
liquidiert. Das Gütergeschäft samt Loks übernahm SBB Cargo. Diese
hatte jedoch selbst genügend Triebfahrzeuge und verkaufte alle 18
Lokomotiven 2003 an die Westfälische Almetalbahn GmbH (WAB). Auch 3
weitere E 42 kamen erst in der Schweiz wieder zu Ehren und dann
zurück nach Deutschalnd.
Museumslokomotiven sind derzeitig die 142 001 bei der IG 58 3047 in Glauchau und die Lok 242 151, welche vom Thüringer
Eisenbahnverein e.V.
(TEV) 1998 von der Deutschen Bahn AG erworben wurde.
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