| Die Deutsche Reichsbahn benötigte für die zweite große Elektrifizierung in der DDR ab 1977 weitere moderne Elektrolokomotiven. 1980 erging der Auftrag an den VEB LEW Hennigsdorf bei Berlin, eine leistungsstarke Bo´Bo´-Lokomotive für die Deutsche Reichsbahn zu entwickeln. Das Baumuster wurde am 27. August 1982 als 212 001 von der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellt und im Oktober 1983 als 243 001 "wiedergeboren". Ausführliche Informationen zur Entstehung und zum Baumuster, der Weißen Lady, gibt es auf der extra Seite 143 001 Bei einigen Lokomotiven der BR 143 wurde durch Umbau die Höchstgeschwindigkeit heraufgesetzt und in die Baureihe 114 eingereiht. Wobei die 114.3 Lokomotiven für 140 Km/h und die 114.1 für 160 km/h ausgelegte Lokomotiven bezeichnen. Dabei ist der Umbau in die BR 114.3 mit Kosten in Höhe von ca. 50.000,00 Euro durchaus vertretbar, jedoch der Umbau in die 160 km/h schnelle Variante mit ca. 300.000,00 Euro sollte doch einem Neukauf weichen. Die Baureihe 143 ist zusammen mit ihren schnelleren Schwestern der Baureihe 112.1, 114 (112.0) eine der zahlenmäßig stärksten Lokomotiven bei der Deutschen Bahn AG. Eine interessante Anmerkung dürfte sein, dass nach der Wiedervereinigung die Firmenschilder des LEW Hennigsdorf an den Außenseiten (Lokkasten) ziemlich schnell entfernt wurden. |