| Als Weiterentwicklung der Baureihe E 93 wurde die längere und leistungsstärkere E 94 ab 1940 gebaut. Als sogenannte Kriegslokomotive durfte diese Maschine auch während des 2. Weltkrieges weitergebaut werden. Nach Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 waren E 94 auch auf der Arlberg-, Brenner- und Tauerbahn im Einsatz. Bis 1945 hatte die DR 285 Lokomotiven geordert, von denen aber nur 145 Maschinen fertig gestellt wurden. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges wurden 11 in Schlesien und alle 14 in der damaligen sowjetischen Besatzungszone verbliebenen E 94 in die Sowjetunion als Reparationsleistung gebracht und auf die russische Breitspur umgespurt. Nur 4 nicht einsatzbereite E 94 verblieben im Osten. 1952 erwarb die DR (jetzt DDR-Staatsbahn) diese Maschinen zurück und ließ sie im RAW Dessau aufarbeiten. Die Deutsche Bundesbahn bestellte 1954 nochmals 43 Lokomotiven. Die ÖBB bestellte 1951 drei Nachbaulokomotiven. |