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Mit der Lieferung der Versuchszuges ET/EB
125 001 bis ET/EB 125 004 im Jahre 1934 wurde der Schnellverkehr zwischen
Potsdam und Berlin-Zehlendorf mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h
aufgenommen. 1936 erfolgte die Lieferung von weiteren 10 Viertelzügen. Die
Viertelzüge ET 125 011 bis ET 125 014 wurden sogar für 140 km/h ausgelegt.
Jedoch eigneten sich die Stromabnehmer und Fahrsperren nicht für diese
Geschwindigkeit, so dass es nur zu wenigen Versuchsfahrten kam. 1938 folgten
dann nochmals 4 Viertelzüge. Insgesamt wurden 18 Viertelzüge gebaut. Diese Züge
erhielten den Beinamen „Bankier“.
Für die Olympischen Spiele 1936
wurde dann eine schwächer motorisierte Serie im Jahre1936 von insgesamt 34 Viertelzügen
geliefert. Die Fahrzeuge ET/EB 166 001 bis ET/EB 166 034 erhielten den Beinamen
„Olympiazüge“.
Alle Züge der Bauart Bankier erhielten
1949 die schwächeren Motoren der Bauart „Olympia“ und wurden in diese Baureihe
eingegliedert und als ET/EB 166 035 – ET /EB 166 052 bezeichnet. 1970 wurden im
zusamenhang mit der EDV.gerechten Nummerierung die fahrzeuge als baureihe 276.0
bezeichnet.
Die Viertelzüge entsprachen
technisch weitgehend den Züge der Bauart Wannssee, erhielten abweichend eine
abgerundete modernere Stirnfront. Die Züge waren mit einer Scharfenbergkupplung
ausgestattet, jedoch noch ohne das „Klavier“ (elektrische Steuerleitungen). Der
Einbau war aber bereits vorgesehen, erfolgte aber erst mit der Modernisierung Zwischen
1973 und 1983, bei der diese Fahrzeuge in die Baureihe 277 „Mod“ eingegliedert
wurden. Davon ausgenommen waren die Viertel des Versuchszuges der Bauart 1934
wegen der abweichenden Untergestelle.
Einige dieser Fahrzeuge waren noch
bis 2003 im Einsatz als modernisierte Baureihe 477/877 der DBAG im Einsatz.
Nach dem II:
Weltkrieg waren mehrere Viertelzüge in Polen verblieben und fuhren zusammen mit
Fahrzeugen der Bauart Stadtbahn im Vorortverkehr von Gdansk. Weitere Züge kamen
als Reparationsleistungen nach Moskau (Sowjetunion / Russland), Tallin (Sowjetunion
/ ab 1991 Estland) und Kiev (Sowjetunion / ab 1991 Ukraine).
Von der Bauart
Bankier werden ein Viertelzug im Deutschen Technik Museum Berlin (ET/EB 125 001)
ausgestellt und ein weiterer Viertelzug (ex ET/EB 125 003) vom Verein Historische S-Bahn Berlin
betreut. Von der Bauart Olympia ist kein Zug erhalten geblieben.
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