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Elektrolokomotiven - UIC-Bauart 91

Baureihe 118 - DRG-Baureihe E 18

UIC-Baureihe
DBAG-Baureihe
DB-Baureihe
DR-Baureihe
91 80 6118
118
E 18 / 118
E 18 / 218
Baujahre: 1935 - 1939 / 1954 - 1955
Hersteller: AEG Hennigsdorf / Krupp
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h (180 km/h)
Leistung: 3.040 kW
Dienstmasse: 108,5 t
Länge über Puffer: 16.920 mm
Radsatzanordnung: 1'Do'1

Die Baureihe E 18 ist eine Entwicklung nach einem Auftrag der Deutschen Reichsbahn aus dem Jahre 1933. Diese sehr gut gelungene Lok erhielt 1937 auf der Pariser Weltausstellung den Grand Prix und zwei Ehrenurkunden als leistungsstärkste Einrahmenlokomotive.

Nach dem 2. Weltkrieg verblieben 39 Lokomotiven im Westteil Deutschlands und kamen zur Deutschen Bundesbahn. In Ostdeutschland waren zunächst 5 Lokomotiven verblieben, welche 1946 als Reparationsleistungen in die Sowjetunion gingen und 1952 an die Deutsche Reichsbahn (der DDR) zurückgegeben wurden. Mangels Einsatzmöglichkeiten wurden die zurückgegeben Lokomotiven an die DB verkauft. Bei der DB wurden in den 1950er Jahren zwei Lokomotiven von Krupp neu gebaut (E 18 054 und E 18 055). 1984 wurden die letzten 118er im Bw Würzburg ausgemustert.

Im AEG-Werk in Hennigsdorf waren 6 kriegsbedingt schadhafte Lokomotiven abgestellt worden, aus denen zwischen 1969 – 1970 die E-Loks E 18 019, E 18 031 und E 18 040 wieder aufgebaut wurden.

Zwischen 1969 und 1970 wurden die E 18 019 und E 18 040 von der DR auf 180 km/h umgerüstet. Nach einem Unfall der E 18 040 wurden Teile zum Umbau der E 18 031 genutzt. Die beiden E 18 der DR waren bis ca.1978 im Plandienst bei der DR.

Die BBÖ (Österreichische Bundesbahn, später ÖBB) bestellten 1937 acht Lokomotiven nahezu baugleich wobei die E 18 den Bedingungen des geplanten Einsatzgebietes in Österreich angepasst wurde. Sie erhielten verstärkte Transformatoren und stärkere Fahrmotoren, das Getriebe wurde geringfügig kürzer übersetzt, so dass die Höchstgeschwindigkeit nur 130 km/h betrug. Bei der BBÖ wurden diese E 18 als Baureihe 1018 bezeichnet und waren somit die stärksten „E 18er“. Nach der Annektion Österreichs durch Deutschland im Jahre 1939 wurden die 8 E-Loks an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert und als E 18 201 bis E 18 208 eingereiht. Die nach 1945 in Österreich verbliebene E 18 42 wurde wegen der Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h als 1118.01 eingereiht. Bei späteren Umbauten wurde die Front geändert, so dass die ÖBB-Loks später 2 Frontfenster aufwiesen.


E 18 19 am 17.08.1996 in Hennigsdorf - Fotos: Olaf Hoell

E 18 19   E 18 19   E 18 19   E 18 19

E 18 19



218 031 - Foto: unbekannt - Slg. O. Hoell

E 18 31

E 18 31 im Juni 1987 in Berlin
Foto: Olaf Hoell

E 18 31


E 18 047 am 28.05.2006 anlässlich der Eröffnung der Berliner Hauptbahnhofes
und am 17.09.2010 anlässlich 100 Jahre Lokomotivbau in Hennigsdorf (heute Bombardier)
Fotos: Olaf Hoell

E 18 047   E 18 047   E 18 047

E 18 047   E 18 047


118 050 der DB im Juli 1983 in Lichtenfels - Foto: unbekannt - Slg. O. Hoell

118 050 der Deutschen Bundesbahn


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